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Wenn das eigene Produkt plötzlich im Verteidigungskontext landet

Der aktuelle Defense-Boom verändert die Spielregeln – auch für Unternehmen, die ursprünglich für zivile Märkte entwickelt haben. Dual Use ist längst keine Randerscheinung mehr, sondern wirtschaftliche Realität: Technologien aus Landwirtschaft, Mobilität oder Industrie erhalten plötzlich sicherheitsrelevante Bedeutung – und umgekehrt.

Ein konkretes Beispiel aus der Region: constellr aus Freiburg startete mit Satellitendaten für die Landwirtschaft – und ist heute auch für sicherheitsgetriebene Anwendungen relevant.

Doch was bedeutet das für Unternehmen in der Praxis? Die Herausforderungen sind vielschichtig: Neue Märkte entstehen, die völlig andere Anforderungen stellen. Statt schneller Skalierung bestimmt Regulatorik das Tempo. Ethische Fragen treffen auf konkrete Business-Opportunities. Und der Entwicklungsaufwand ist kapitalintensiv – nichts für den klassischen Lean-Startup-Ansatz.

Beim Käpsele 2026 diskutieren wir diese Fragen mit führenden Expert*innen:

  • Prof. Dr. Rafaela Kraus – Universität der Bundeswehr München
  • Marius Bierdel – constellr
  • Daniel Hiller – Fraunhofer EMI
  • Dr. Uwe Herberth – LITEF

Entstehen die bahnbrechenden Märkte von morgen aus ziviler Nachfrage oder aus strategischen Verteidigungsinvestitionen? Und wie positionieren sich Unternehmen, wenn die Grenzen zwischen beiden Welten zunehmend verschwimmen?

Zum Bühnenprogramm

Eine quadratische Grafik mit einem weißen Hintergrund, die links von einem großen, neongrünen Doppel-Pfeil-Logo überlagert wird. Auf der Grafik steht in schwarzer Schrift die fettgedruckte Frage „Wäre dein Produkt etwas für den Militärbereich?“, gefolgt von dem englischen Untertitel „How Defense-Driven Innovations open New Markets“ und dem Zusatz „Das Panel rund um Dual Use“.